Kleine Konditionstour rund um Geislingen am 24.10.2021

Es kündigte sich ein herrlicher Tag an, als sich die 17 Wander*innen pünktlich um 8.00 Uhr am Bahnhof in Geislingen in Bewegung setzten. Zunächst ging es in die `falsche` Richtung auf Eybach zu, um dann über das sagenhafte Felsental mit bizarren Felsformationen und über eine Leiternfolge die Hochfläche zu erobern. Nahziel war die Ruine Helfenstein, von der aus wir einen phantastischen Blick über das gesamte Filstal hatten. Ein Wegstück weiter war der Ödenturm unser Ziel, mit Blick zurück zur Ruine Helfenstein und auf die bunt leuchtenden Wälder auf den gegenüberliegenden Hängen.

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Auf schmalen Pfaden ging es weiter – so auch manchmal im Gänsemarsch – in Richtung Ziegelhütte kurz vor Amtszell. Zuvor noch ein besonderer Leckerbissen für alle Bahnfreunde am Mühltalfelsen knapp über den Gleisen der Geislinger Steige, als sich justament ein langer ICE die Steige hochwandt, und ein einzig-artiges schlangenartiges Bild abgab, das bald der Vergangenheit angehören wird. In Höhe Steighof dann der Wechsel auf die andere Seite der Geislinger Steige, mit Abstecher zum Wittinger Felsen. Nach einer guten Weglänge dann Mittagspause am Ostlandkreuz, exakt über Geislingen, eine Rast im grünen Grase bei herrlichem Herbstwetter mit viel Sonnen-schein. Der Blick kann nun in alle Richtungen schweifen, ins Untere Filstal sowieso und jetzt auch auf der gegenüberliegenden Seite ins Obere Filstal.
Nach längerer Pause ging es dann weiter, immer dem Trauf entlang, stets mit unerwarteten Aussichten nach unten, und bald schon auf die grandiosen Hausener Felsen. An Türkheim und Aufhausen vorbei, erreichen wir die Abzweigung hinunter nach Deggingen, ein kleines Kleinod am Wege noch die Wallfahrtskirche Ave Maria, und nach ca. 36 km erreichen wir Deggingen und den `Schwanen `, wo wir eine abschließende, wohl verdiente Einkehr genießen können. Danach die letzte Fahrt mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt in Geislingen.
Damit ging eine genußreiche Wanderung zu Ende, die im wahrsten Sinne des Wortes dem `Goldenen Herbst `alle Ehre erwies. Danke an alle, die mitgewandert waren, ihr ward Spitze.

Text und Fotos: Karl Ostermann