Ausfahrt zu Alpenrosenhütte

Bei trübem Wetter ging es um 6 Uhr los von Schorndorf Richtung Westendorf zur Alpenrosenhütte. Nach der Ankunft auf dem Parkplatz konnte man erst mal den Ausblick über das Tal genießen. Es sollte einer der wenigen freien Blicke sein, die an diesem Wochenende möglich waren. Über uns schwebte eine dichte Wolkendecke. Und so ging es dann langsam hoch zur Alpenrosenhütte. In die Wolkendecke hinein und bis zur Hütte. Auf der Hütte wurde dann erst mal das Zimmer bezogen. Um den Tag noch ein wenig zu nutzen, wurde noch eine kurze Wanderung über den Alpenrosensteig zum Brechhornhaus durchgeführt. Auf dem Brechhornhaus folgte eine kurze Rast, um die Glieder etwas zu wärmen und dann ging es weiter über den Kreuzjöchlsee zum Talkaser und zurück zur Alpenrosenhütte. Bei einem guten Abendessen und dem üblichen gemeinschaftlichen Mäxle ging man, mit Hoffnung auf besseres Wetter am nächsten Tag, auf das Zimmer. Der nächste Tag begann allerdings mit etwas Regen. Mit dem Frühstück ließen wir uns dementsprechend etwas mehr Zeit. Sobald der Regen nachließ, ging es los Richtung Talkaser und zur Fleiding Alm. Einen schönen Ausblick gab es leider nicht, da man stetig innerhalb der Wolkendecke gelaufen ist. Von der Fleiding Alm ging es weiter Richtung Wasserfallweg. Die Wasserfälle waren durch den stetigen Regen gut gefüllt. Durch den dauernden Nieselregen wurden an dem Tag nicht viele Bilder gemacht. Zurück auf der Hütte ging es weiter mit Mäxle. Das berühmte Panorama von der Alpenrosenhütte über das Tal wurde auch am heutigen Tage nicht gesichtet. So freute man sich auf den nächsten Tag, für den der Wetterbericht etwas besseres Wetter vorhergesagt hatte. Am Sonntag ging es dann etwas früher los zur Wanderung. Immerhin schaffte man es um halb zehn los zu laufen. Wie die Tage davor waren die Wolken um einen herum. Los ging es Richtung Talkaser und dann zur Einködlscharte, an der der Abzweig zum Gampenkogel ist. Da ging es dann erst mal stetig auf den Gampenkogel hinauf. Eine Aussicht gab es leider auch auf dieser Strecke keine. Nach einer kurzen Rast auf dem Gampenkogel ging es dann weiter. Als die Truppe 200 m unterhalb des Gipfels war, riss doch tatsächlich die Wolkendecke um den Gampenkogel herum auf und die Auf dem Wasserfallsteig Sonne brach kurz durch um den Gipfel verheißend in ein helles Licht zu tauchen. Leider war dieser Anblick nur von kurzer Dauer und so ging es in der Suppe weiter Richtung Wiegalm. Auf der Wiegalm wurde eine kurze Pause eingelegt. Dann ging es auf der Nordseite um den Gampenkogel herum Richtung Einködischarte. Immerhin bewegte man sich dabei auf einer Höhe, die doch tatsächlich einige Blicke hinunter ins Tal erlaubte. Von der Einködischarte ging es dann den gleichen Weg zurück zur Alpenrosenhütte. Auf der Alpenrosenhütte gab es dann noch eine kleine Stärkung, bevor es zurück zum Parkplatz ging und die Heimreise angetreten wurde.

Text und Bilder: Hans Fiddes