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Frauenbergtour auf dem Bärentrek durch das Berner Oberland

 

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13 Power-Ladies auf dem Bärentrek durch das Berner Oberland
 
1. Tag, Freitag, 6. August 2010:
Fahrt von Backnang mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Stuttgart, Karlsruhe, Bern und Interlaken nach Lauterbrunnen. Die Züge fahren jeweils pünktlich und das Umsteigen klappt reibungslos - wir kommen pünktlich an.
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Mit der Seilbahn schweben wir hinauf zur Grütschalp (1486 m). Über Winteregg geht’s bis Mürren, dem autofreien Ort hoch über dem Tal. Die herrlichen Panoramablicke auf das bekannte Dreigestirn der Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau sind leider von Wolken verhüllt. Wir betrachten dafür die farbenprächtigen Pflanzen am Wegesrand und wandern über die Spielbodenalp (mit Kaffeepause) zur Rotstockhütte (2039 m) aufwärts. Die Schneegrenze befindet sich an diesem Tag nur rund 200 Meter oberhalb der Hütte. Abends leuchten die Gipfel im Licht der untergehenden Sonne durch die Wolken.
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2. Tag, Samstag, 7. August 2010:
 
Von der Rotstockhütte steigen wir unter einem strahlend blauen Himmel mit bester Fern­sicht zur Sefinenfurgge (2612 m) aufwärts und kommen alsbald in die verschneite Region.
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Das Schilthorn mit seinem be­kannten Drehrestaurant grüßt herüber. Das Wetterhorn, der Eiger, Mönch und Jungfrau strahlen in bestechender Schön­heit herüber.
Abwärts kletterten wir Frauen beherzt die schneebedeckten Stufen mit Drahtseilsicherung abwärts und gönnen uns anschließend eine wohlverdiente Rast auf einer Alm.
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Zahlreiche Wasserfälle, die mehrere hundert Meter über die Felsen herab stürzen, prägen die eindrucksvolle Land­schaft. Zum Tagesziel Bundalpe muss wieder­um ein Anstieg bewältigt werden, ein Fußbad in einem eis­kalten Gebirgsbach gibt dafür neuen Schwung.
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Abends sitzen wir in der Sonne vor der Alm und verbringen die Nacht neben der Alp­kä­serei in einem großzügigen Matratzenlager.  
 
3. Tag, Sonntag, 8. August 2010
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Am nächsten Tag steht der Frauengruppe die größte Herausforderung bevor: 1000 Höhenmeter Aufstieg zum Hohtürli, anschlie­ÃŸend 1200 Hm Abstieg bis hinunter zum Öschinensee.
Nach einem guten Früh­stück wird bei wechselnder Bewölkung dieser lange Anstieg angegangen. Ruckzuck kommen wir vom Almgelände in die Fels­re­gion und erreichen dann auch wieder die Schneegrenze.
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Zahlreiche Stufen auf Holzbohlentreppen müssen überwunden werden, dann haben wir Power-Ladies zwischen 18 und 67 Jahren das windige Hohtürli auf 2778 m erklommen. Der kurze zusätzliche Anstieg zur Blümlisalphütte wird in Kauf genommen, um dort einzukehren und neue Kräfte zu sammeln.
Kaum haben wir den Abstieg zum Quartier am Öschinensee begonnen, nähern sich vom Tal herauf Wolken, die – glücklicherweise nur einige Minuten – Regen mit sich bringen. Die Sonne kommt darauf wieder zum Vorschein, Schritt für Schritt verlassen wir die verschneite Fels­region und nähern uns dann erneut blühen­den Almwiesen.
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Ein schmaler Steig durch einen steilen Fels­abbruch ist nochmals mit einem Drahtseil versichert. Hier konnten sich die Augen – und die Seele – bereits am türkis leuchtenden Öschinensee, der malerisch inmitten eines Felskessels liegt, erfreuen. Große Erleich­terung kommt auf, als die Seespiegelhöhe endlich erreicht ist und wir die heißen Füße im kühlen Wasser erfrischen können.
Welch ein Genuss eine warme Dusche sein kann, das spüren die müden, jedoch glücklichen Wanderinnen am Abend.
 
4. Tag, Montag, 9. August 2010
Am nächsten Morgen heißt es, von der großartigen Bergwelt des Berner Oberlandes Abschied zu nehmen.
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Wieder leuchtet ein blauer Himmel über uns.
 
Es wird noch ein kleiner Spaziergang mit prächtigen Blicken auf den Öschinensee hinab unternommen, dann geht’s auf der Via Alpina 1 ins Tal nach Kandersteg hinab.
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Im Ort wird noch kurz eingekauft und die hübsche kleine Kirche besucht, dann lenken wir unsere Schritte zum Bahnhof.
Mit der Bahn kehrt die Frauengruppe, in der jede glücklich und stolz auf sich ist, wohlbehalten nach Backnang zurück. 
 
Renate Florl
 
 
 
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Gruppenbild:
Hintere Reihe von links: Christa Köllner, Heiderose Lutz, Iris Obenland, Martina Muck, Sieglinde Stöckl, Elisabeth Schwab, Luise Uhrich, Renate Florl
Vordere Reihe, ebenfalls von links: Janine Rochau, Barbara Matten, Inge Solzbacher, Traude Brucker, Heide Kiefer