DAV –
Alpenüberquerung auf der Via Francigena von Martigny bis Gignod
Auf jahrtausende alten Spuren wanderten 13 motivierte Frauen bei der Alpenüberquerung von Martigny bis kurz vor Aosta. Schon die Kelten und die Römer kannten diese Route über den Großen Sankt Bernhard-Pass als wichtigste Verbindung zwischen Nord und Süd.
1. Tag, Donnerstag, 28. Juli 2011:
Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln klappt bestens. Bei sonnigem Wetter wandern wir am alten Amphitheater von Martigny vorbei.
Durch den Wald geht es aufwärts nach Bovernier und auf abenteuerlichen Steigen weiter bis Sembrancher. Nach dem Abendessen erreichen wir unsere Gîte, die etwas außerhalb des Ortes liegt.
2. Tag, Freitag, 29. Juli 2011:
Von Sembrancher wandern wir aufwärts durch das Val d’Entremont nach Orsières (2 Std.) und über den alten Ort Liddes (mit alten Holzspeichern) weiter aufwärts bis Bourg Saint Pierre (4 Std.). Schöne Wiesen, prächtige Ausblicke, wunderbar gelegene Ferienhäuser sowie das rauschende Wasser der Bäche und Flüsse begleiten uns an diesem Tag.
3. Tag, Samstag, 30. Juli 2011:
Von Bourg-St. Pierre ist die historische Route der Via Francigena oder alpines Pilgern dran: Wir kommen auf beiden Wegen hoch zum Großen St. Bernhard mit dem Hospiz, das sich gerade noch auf Schweizer Boden befindet.
4. Tag, Sonntag, 31. Juli 2011
Wir verlassen die Schweiz und kommen nach Italien. Die Route führt abwärts über die alten Orte St-Rhémy, St-Leonard, St-Oyen, Etroubles und weiter bis Echevennoz.
Gruppenbild auf dem Großen St. Bernhard mit Janine, Heidi, Martina, Luise, Inge, Sabine, Renate, Rose, Christa, Heiderose, Barbara, Traude und Elisabeth.
5. Tag, Montag, 1. August 2011
Morgens wandern wir auf schönen Rus-Wegen weiter und abwärts bis Gignod. Über den Großen St-Bernhard geht’s mit dem Bus zurück nach Orsières und mit der Bahn nach Hause.
FÜL-Bergsteigen Renate Florl



