
Bernhardseckhütte
1.Tag:
Mit nur 3 Personen fuhren wir trotz der schlechten Wetterprognose nach Elbigenalp (1040m). Kurz vor dem Ziel öffnete der Himmel seine Schleusen. Der Entschluss für ein ausgedehntes Frühstück war schnell gefasst. Das Wetter änderte sich aber nicht. So stiegen wir mit Regenschirm über den Fahrweg zur Bernhardseckhütte (1802m) auf. Im Winter ist diese Hütte ein beliebtes Ausflugsziel, da sie die längste Rodelstrecke Österreichs hat und man zudem Schneeschuhe auf der Hütte ausleihen kann. Nach einer Stärkung entschieden wir uns für eine „kleine Eingehtour“, da sich das Wetter auflockerte und die Sonne zum Vorschein kam. Der Alpenrosensteig zum Lachenkopf (1945m) wurde zu einem tollen Blumenerlebnis. Die Wege waren noch nass und rutschig. Über das Rothornjoch (2148m) wanderten wir über dem Panoramaweg zurück zur Hütte. Auf diesem Kamm ist man nicht nur in einer bezauberten Landschaft, nein, man sieht auch den Hauptteil der Hornbachkette und die ganze Gipfelkette der Lechtaler Alpen dazu.

Blick auf die Lechtaler Alpen
2.Tag:
Am nächsten Tag konnten wir nicht die Kemptner Hütte ansteuern, da es den ganzen Tag über schüttete und das Thermometer nunmehr 8 Grad Celsius anzeigte. Bei Romme Cup und Uno verlief der Tag sehr angenehm. Sonntagfrüh zeigte sogar 2 Grad Celsius an und bewölkten Himmel.

Weg zum Rothornjoch
3.Tag:
Über Nacht hatten die Berge eine weiße Zuckerschicht bekommen. Wir einigten uns darauf, dass 2 von uns über das Rothornjoch und das Karjoch (2350m) aufsteigen. Das Wetter war kühl und windig, doch die Aussicht auf einen Teil des Heilbronner Weg war dennoch gut. Vom Karjoch ging es steil bergab in den Grund des einsamen Bernhardstal, wo sich an den Steilflanken die Gemsen aufhielten. Das Wetter wurde immer besser. Über den sehr schönen Ahornboden entlang des Bernhardsbach verlief der Weg das Tal hinaus zur Gibleralm runter nach Elbigenalp.

Am Rothornjoch - Blick auf den Heilbronner Weg

Abstieg zum Karjoch ins Bernhardstal
Grete Edling 05.09.2010